Paartherapie und Psychosomatik:

Die Frage, inwieweit körperliche Symptome vor allem psychisch oder somatisch bedingt sind, lässt sich meist nur schwer beantworten. Vielleicht führt gerade diese Unsicherheit häufig zu Konflikten zwischen Paaren, die von körperlichen Symptomen betroffen sind. Die eine Seite fühlt sich in Anbetracht des bestehenden Leidens beispielsweise hilflos oder unter Druck gesetzt, die andere unverstanden und alleingelassen.

Im Mittelpunkt der Paartherapie steht nicht so sehr die Suche nach der "wirklichen" Ursache der Symptomatik, sondern vielmehr die Frage nach den Auswirkungen auf die Paarbeziehung und das gemeinsame Finden von Möglichkeiten, anders damit umzugehen.

Dabei geht es auch darum, zu verstehen, welche Rolle die unterschiedlichen Erfahrungen aus den jeweiligen Herkunftsfamilien heute noch spielen. Im Vordergrund steht hier vor allem die Art und Weise, wie dort Krankheit und Körperlichkeit insgesamt gesehen und bewertet wurde.

Ein weiterer Schwerpunkt der Paartherapie liegt darin, den Fokus auch immer wieder auf Konflikte zu richten, die unabhängig von der körperlichen Symptomatik bestehen.

Ein zentrales Ziel der Paartherapie ist es, ein wechselseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Sichtweisen zu finden und gemeinsam eine neue Sprache dafür zu entwickeln. Dabei kann es möglich sein, dass auch die körperlichen Symptome als sinnvolle Ausdrucksweise integriert werden.

Praxis für Systemische Paartherapie, Sexualtherapie, Familientherapie und Einzeltherapie, Cosimaplatz 2, 12159 Berlin - Schöneberg

Menü