Praxis für Systemische Paartherapie, Sexualtherapie,
Familientherapie und Einzeltherapie

Sexualtherapie

Sexualtherapie in Berlin - Wir informieren Sie

Ziel einer Sexualtherapie bzw. Sexualberatung ist es, in der Intimität eine ausgewogene Balance zwischen dem eigenen Selbst und dem Miteinander zu finden.

Dabei geht es darum, Ihre sexuelle Unzufriedenheit als Chance zu nutzen, sich wieder stärker auf die eigenen Wünsche und Sehnsüchte zu besinnen sowie Möglichkeiten zu entdecken, Ihr erotisches Begehren wieder neu zu beleben.

Diese Form der Psychotherapie bedeutet, sich aktiv auf eine erotische Entwicklung einzulassen und selbst die Verantwortung zu übernehmen, das eigene sexuelle Leben mit der entsprechenden Zeit und Aufmerksamkeit zu gestalten.

Sexualtherapie in Form von einer Einzeltherapie

Wenn Sie in einer Beziehung leben, ist es von Vorteil, gemeinsam zu den Therapiesitzungen zu kommen. Es kann aber auch gute Gründe geben, dass Sie als Einzelperson mit uns einen Termin vereinbaren. So kann es z.B. manchmal mit einer gewissen Scham verbunden sein, sich vorzustellen, mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin im Rahmen einer Sexualtherapie über intime Details zu sprechen.

Anlässe für eine Sexualtherapie

In der Sexualtherapie bzw. Sexualberatung stehen Themen und Anlässe im Vordergrund, die Ihre Sexualität mehr als sonst in der Paartherapie oder Einzeltherapie in den Blickpunkt rücken.

Anlässe und Themen für eine Sexualtherapie

Unterschiede im sexuellen Verlangen wie z. B. Lustlosigkeit, ein übersteigertes Verlangen oder die Abneigung gegenüber bestimmten Sexpraktiken führen häufig zu einer Krise in der Paarbeziehung.

Körperliche Symptome wie z.B. Erektionsstörungen, ein frühzeitiger Samenerguss oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können bewirken, dass die Sexualität in einer Partnerschaft immer mehr gemieden wird:

Sexualtherapie und Unterschiede im Begehren

Als Sexualtherapeuten gehen wir grundsätzlich davon aus, dass das Begehren in einer intimen Beziehung unterschiedlich ist (z. B. Lustlosigkeit, mangelnde Befriedigung, gesteigertes Verlangen oder sexuelle Abneigung). Genauso wie es in anderen Lebensbereichen einer Partnerschaft unterschiedliche Bedürfnisse, Vorstellungen und Fantasien gibt, sehen wir auch Unterschiede im sexuellen Verlangen als Ausdruck Ihrer jeweiligen individuellen Sexualität an.

Sexualtherapie und fehlende Liebe

Problematisch wird dies erst dann, wenn die geringere Lust vom Gegenüber beispielsweise als mangelnde Liebe oder Attraktivität empfunden wird oder die stärkere Lust beispielsweise Druck oder das Gefühl, nicht zu genügen, auslöst. (weiterlesen) (schließen)

Die Systemische Sexualtherapie bietet Ihnen einen Rahmen, um solche Gefühle ansprechen zu können und das gegenseitige Vertrauen wieder zu stärken. Auf dieser Basis können Paare wieder den Mut finden, auch andere Faktoren zu benennen, die das sexuelle Miteinander beeinflussen. Das gemeinsame Sprechen über eigene sexuelle Wünsche und Abneigungen fällt im Therapieraum mit einer dritten Person häufig leichter als im Schlafzimmer.

Sexualtherapie und sexuelles Verlangen

In den therapeutischen Gesprächen stellen Paare immer wieder fest, dass die Unterschiede im sexuellen Verlangen durch ihre wechselseitige Beziehungsdynamik eine zunehmende Polarisierung erfahren haben und nicht so ausgeprägt sind, wie ursprünglich einmal gedacht.

Dennoch bleiben Unterschiede immer bestehen und damit die Notwendigkeit, anzuerkennen, dass die Verschiedenheit in der Sexualität zu einer Partnerschaft dazugehört. Im weiteren Verlauf der Sexualtherapie sind diese dann aber nicht mehr so bedrohlich für die Beziehung und stellen die Liebe nicht mehr infrage.

Körperliche Symptome und Sexualtherapie

Sexuelle Funktionsstörungen wie z.B. Orgasmusprobleme, Erektionsstörungen, Vaginismus, vorzeitiger Samenerguss, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder auch eine hohe Empfindlichkeit bei Berührungen belasten häufig das partnerschaftliche Sexualleben.

Die mit solchen Symptomen immer wieder verbundenen Versagensängste und Enttäuschungen auf beiden Seiten können dazu führen, dass Sexualität zunehmend zur Problemzone erklärt wird, die entsprechend gemieden bzw. gar nicht mehr betreten wird. (weiterlesen) (schließen)

Sexualtherapie und sexuelle Funktionsstörungen

Nicht selten kommt es dadurch zu einer zunehmenden Belastung für die Beziehung und einer Zuspitzung von Konflikten im Miteinander auch in anderen Bereichen.

Wir begleiten Sie dabei, die Ursachen für die jeweilige Symptomatik besser zu verstehen und einen anderen Umgang damit zu finden. So können diese Dysfunktionen sowohl Ausdruck von individuellen lebensgeschichtlichen Erfahrungen als auch Teil der gemeinsamen Beziehungsdynamik sein.

Sexualtherapie und angeleitete Körperübungen

Auch aktuelle äußere Belastungen können einen Einfluss darauf haben, ob z.B. bestimmte Berührungen Erregung oder Schmerz erzeugen oder ob bereits die Vorstellung des sexuellen Höhepunktes als Leistungsdruck oder als stimulierend erlebt wird.

Im sexualtherapeutischen Setting angeleitete Körperübungen, die Sie zu Hause durchführen, erleichtern eine neue sexuelle Begegnung. Diese Erfahrungen unterstützen Sie dabei, mit vorhandenen Symptomen anders umzugehen und bestehende Ängste abzubauen. Meist gelingt es den Paaren auf diesem Weg, bestehendes Schmerzempfinden zu reduzieren sowie der Erregung und der Lust wieder einen größeren Raum zu geben.

Fragen bezüglich Ihrer sexuellen Identität

Sexualtherapie - Unterschiede als Chance

So unterschiedlich die biographischen und sexuellen Erfahrungen sind, so unterschiedlich ist auch die Sexualität, wie sie jeder Mensch für sich im Laufe des Lebens entwickelt.

Als problematisch wird die eigene Sexualität meist im Kontakt mit anderen erlebt, vor allem, wenn sich negativ bewertetes sexuelles Erleben in Beziehungen wiederholt. (weiterlesen) (schließen)

Häufig stellen sich unabhängig davon aber auch Fragen bezüglich der Sexualität, die beispielsweise Ihr eigenes Bild als Frau bzw. Mann, die Abgrenzung von gesellschaftlichen sexuellen Idealen oder Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen betreffen.

Sexualtherapie und sexuelle Identität

Im einzeltherapeutischen Setting können Sie Ihre eigene sexuelle Biographie besser verstehen und überprüfen, inwieweit Sie Ihre Sexualität verändern bzw. weiterentwickeln möchten. Sie bekommen einen besseren Zugang zu Ihren bestehenden sexuellen Wünschen und lernen, diese selbstbewusster zu vertreten. Auf diese Weise erhöht sich auch die Chance, dass Ihre Wünsche mehr erfüllt werden.

Im Verlauf dieser Sexualtherapie können Sie für sich entscheiden, inwieweit Sie es hilfreich fänden, Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin mit in den Prozess einzubinden.

Weitere Anlässe für eine Sexualtherapie

  • Erleben Ihrer sexuellen Identität als nicht übereinstimmend mit Ihrem biologischen Geschlecht.
  • Sexuelle Praktiken, die Sie selbst und / oder Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin auf diese Weise nicht mehr möchten.

Methoden in der Sexualtherapie

Methoden der Sexualtherapie

Unsere Grundhaltung als Sexualtherapeutin bzw. Sexualtherapeut ist wie in der Paartherapie und der Familientherapie durch Ideen und Methoden der Systemischen Therapie geprägt.

  • Vor diesem Hintergrund nutzen wir Techniken wie z.B. die Entwicklung eines individuellen sexuellen Szenarios, um die Wahrnehmung von eigenen sexuellen Bedürfnissen und Fantasien zu stärken.
  • Dazu gehört auch das Verhandeln Ihrer unterschiedlichen sexuellen Vorstellungen mit dem Ziel, dass beide Seiten es als Gewinn erleben.
  • Ein weiteres Element der Systemischen Sexualtherapie ist es, Ihre Unterschiedlichkeit als Wachstumspotenzial zu begreifen, um einen besseren Zugang zu einer selbstbestimmten Sexualität zu finden.
Sexualtherapie und hilfreiche Körperübungen
  • Dabei gehen wir davon aus, dass unser sexuelles Erleben durch unsere ganz persönliche Lebensgeschichte geprägt ist und beziehen entsprechende emotionale Erfahrungen in den therapeutischen Prozess mit ein.
  • Hinzu kommen Ansätze aus der Verhaltenstherapie wie z.B. Körperübungen, die Sie sowohl als Paar gemeinsam als auch alleine zu Hause durchführen. In den sexualtherapeutischen Sitzungen besprechen wir dann die Erfahrungen, die Sie mit den Übungen gemacht haben.

Kosten und Ablauf einer Sexualtherapie

Kosten einer Sexualtherapie

Hier erfahren Sie mehr über den äußeren Rahmen einer Sexualtherapie, welche Kosten in unserer Praxis damit verbunden sind und wie sich der zeitliche Ablauf gestaltet:

  • Die Gesamtdauer einer Sexualtherapie bzw. Sexualberatung ist sehr von Ihrer individuellen Situation abhängig. Manchmal genügen wenige Sitzungen, um Ihnen neue Impulse zu geben, häufig entsteht jedoch ein längerer Prozess.
  • Die Sitzungslänge einer Therapie, die Sie als Paar wahrnehmen, ist 90 Minuten. Bei Einzelsitzungen können Sie selbst zwischen 50 und 90 Minuten wählen.
  • Grundsätzlich hat sich ein 14-tägiger Rhythmus bewährt. Wir vereinbaren aber in jeder Sitzung gemeinsam mit Ihnen, welcher Abstand in Ihrer aktuellen Situation für Sie angemessen ist.
Zeitlicher Ablauf einer Sexualtherapie
  • Wir berechnen für 50 Minuten 80 € und für 90 Minuten 140 €. Die Kosten für eine Sexualtherapie übernimmt die Krankenkasse leider nicht.

Im Rahmen des Erstgesprächs besprechen wir mit Ihnen, inwieweit eine Sexualtherapie angezeigt ist oder eine andere Form der Paartherapie bzw. Einzeltherapie sinnvoller scheint. Bei weiteren Fragen geben wir Ihnen gerne auch telefonisch oder per E-Mail Auskunft.

Bücher zu Sexualtherapie

Wir stellen Ihnen Bücher von wichtigen Sexualtherapeutinnen und Sexualtherapeuten wie Ulrich Clement, Margret Hauch, Gunter Schmidt und David Schnarch vor. Die Autor*innen beschreiben unterschiedliche Wege aus der sexuellen Langeweile. Sie benennen Methoden, Übungen und erotische Aktivitäten, wie Sie Ihr Sexualleben wieder befriedigender gestalten können. Weiterhin beleuchten sie zentrale Themen in Bezug auf Sexualität wie z.B. die Bedeutung von Erotik und Sex in unserer heutigen Gesellschaft.

Guter Sex trotz Liebe(Ullstein 2008)

Ulrich Clement Guter Sex trotz LiebeFür Paare, die aktiv werden und einen Neustart wagen wollen. Das Buch Guter Sex trotz Liebe von Ulrich Clement bietet hierfür eine Vielzahl von Übungen zum Experimentieren und beschreibt dabei einen Weg, aus der sexuellen Langeweile hin zu einer wechselseitigen selbstbestimmten Sexualität.

Die Psychologie sexueller Leidenschaft(Klett-Cotta 2007)

David Schnarch Die Psychologie sexueller LeidenschaftDavid Schnarch vermittelt in seinem Buch Die Psychologie sexueller Leidenschaft ein neues und komplexes Bild von Liebesbeziehung. Im Mittelpunkt steht dabei sein Konzept der Differenzierung. Damit meint er die Fähigkeit, im nahen Kontakt zu einem wichtigen Gegenüber ein stabiles Selbstgefühl zu behalten.

Frauenkörper neu gesehen(Orlanda 2013)

Laura Meritt (Hg.) Frauenkoerper neu gesehenDie überarbeitete Neuauflage des von Laura Méritt herausgegebenen Buches Frauenkörper neu gesehen illustriert anhand von mehr als 200 Zeichnungen sehr detailreich die weibliche Sexualanatomie und macht neugierig darauf, den eigenen Körper mehr zu entdecken. Dabei geht dieser alternative Ratgeber auch auf frauentypische Gesundheitsfragen, Empfängnisverhütung, chirurgische Eingriffe und Fragen der weiblichen sexuellen Identität ein.

Die neue Sexualität der Männer(dgvt 2000)

Bernie Zilbergeld Die Neue Sexualität der MännerBernie Zilbergeld beschreibt in der völlig überarbeiteten und erweiterten Neuauflage seines Buches Die neue Sexualität der Männer wie sich die heterosexuelle männliche Sexualität in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Er räumt mit alten Mythen auf und betont die bestehenden individuellen Unterschiede. Mit vielen ganz konkreten Selbsthilfeübungen lädt er dazu ein, die eigene männliche Sexualität weiterzuentwickeln und lustvoller zu gestalten.

50 Wege zu neuer Lust(Ullstein 2008)

Leonni Barbach 50 Wege zu neuer LustDas Buch 50 Wege zu neuer Lust von Lonnie Barbach stellt anschaulich die unterschiedlichsten erotischen Aktivitäten dar, mit deren Hilfe Sie dem Spaß, der Aufregung und der Lust in Ihrer sexuellen Beziehung wieder mehr Raum geben können.

Systemische Sexualtherapie(Klett-Cotta 2006)

Ulrich Clement Systemische SexualtherapieUlrich Clement beschreibt Sexualtherapie als eine Paartherapie des Begehrens, in deren Zentrum nicht das sexuelle Funktionieren der Partner, sondern deren erotische Entwicklung steht. Damit stellt er in seinem Buch Systemische Sexualtherapie die sexuelle Thematik in den größeren Kontext der Entwicklung weiblicher bzw. männlicher Identität.

Paartherapie bei sexuellen Störungen(Thieme 2006)

Margret Hauch Paartherapie bei sexuellen StörungenDas Autor*innenteam um Margret Hauch beschreibt in dem Buch Paartherapie bei sexuellen Störungen sehr praxisnah die Grundlagen und das therapeutische Vorgehen des Hamburger Modells. Dieses Konzept vereint ein psychodynamisches Verständnis mit systemischen und verhaltenstherapeutischen Elementen.

Das neue DER DIE DAS(Psychosozial 2007)

Gunter Schmidt Das neue Der Die DasDas Reden über Sexualität ist mit den unterschiedlichsten Metaphern verbunden. Gunter Schmidt bringt mit seinem Buch Das neue DER DIE DAS mehr Klarheit in dieses "metaphorische Wirrwarr". Im Mittelpunkt steht dabei die Bedeutung des Sexuellen im gesellschaftlichen und historischen Kontext.

Interessante Websites zum Thema Sexualtherapie

Weiterführende Informationen rund um das Thema Sexualität finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift für Sexualforschung sowie der regelmäßigen, in Buchform erscheinenden Beiträge zur Sexualforschung. Darüberhinaus können Sie sich sowohl bei der DGfS als auch auf den Internetseiten der Institute ifsex und isi über Weiterbildungen zur Sexualtherapeutin bzw. zum Sexualtherapeuten informieren.

Zeitschrift für Sexualforschung

Zeitschrift für SexualforschungFachzeitschrift der DGfS mit Artikeln über die aktuelle Forschung im Bereich der Sexualtheorie, mit Fallberichten aus der Sexualtherapie und ausführlichen Buchbesprechungen. Die Zeitschrift für Sexualforschung können Sie gedruckt, online und auch als App lesen.

Beiträge zur Sexualforschung

Beiträge zur SexualforschungDie sexualwissenschaftliche Buchreihe Beiträge zur Sexualforschung ist das offizielle Organ der DGfS. Die Monographien erscheinen seit 1950 und werden derzeit von den Sexualtherapeut*innen Sophinette Becker, Martin Dannecker, Andreas Hill und Hertha Richter-Appelt herausgegeben.

Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung

Deutsche Gesellschaft für SexualforschungDie DGfS ist die älteste und größte Fachgesellschaft für Sexualforschung in Deutschland. Sie ist interdisziplinär ausgerichtet und hat zum Ziel, die Sexualwissenschaft in Forschung, Lehre und Praxis zu fördern. Sie entwickelt Kriterien für die sexualtherapeutische Weiterbildung und vergibt entsprechende Zertifikate. Darüberhinaus verfasst sie immer wieder Stellungnahmen zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen und beeinflusst auch politische Entscheidungen.

Institut für Sexualtherapie (ifsex)

Institut für SexualtherapieDas Institut für Sexualtherapie mit Sitz in Heidelberg und bis 2010 auch in Aachen wurde von Ulrike Brandenburg und Ulrich Clement gegründet. Das ifsex kooperiert mit anderen Weiterbildungsinstituten im deutschsprachigen Raum und bietet u.a. eine zweijährige Ausbildung in Sexualtherapie an. Diese ist durch die Deutsche Gesellschaft für Sexualtherapie (DGfS) anerkannt. Außerdem stellt das Institut ein Portal zur Verfügung, um sexualtherapeutisch Tätige zu vernetzen.

Institut für Systemische Impulse und Ausbildung (isi)

Institut für Systemische Impulse und AusbildungDas Institut für Systemische Impulse und Ausbildung ist ebenfalls von der Systemsichen Gesellschaft (SG) anerkannt und bietet ein breitgefächertes Weiterbildungsangebot im Bereich Paartherapie und Sexualtherapie.